Pressemitteilung

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Finanzservices der Zukunft kommen aus Berlin. Fintech-Hub H:32 eröffnet.

  • An der Hardenbergstraße 32 in Berlin entsteht Europas Kompetenzzentrum für die Digitalisierung des Finanzwesens, der Fintech-Hub H:32
  • Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: „Der Hub unterstreicht die Stärke der Hauptstadt als deutsches Zentrum für junge Fintechs.“
  • Treibende Kraft ist der Company-Builder FinLeap. CEO Ramin Niroumand: „Europa braucht ein Gegengewicht zu den digitalen Weltmächten USA und China.”

Berlin, 30. Mai 2018. Das blühende Geschäftsviertel am Zoologischen Garten in Berlin ist um einen Knotenpunkt reicher – und das buchstäblich. An der Hardenbergstraße 32 haben heute Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik H:32 eröffnet, Europas größten Hub für Fintech-Unternehmen. Hub ist Englisch für Knotenpunkt und bezeichnet einen Ort, an dem sich Unternehmen austauschen, gemeinsam Ideen entwickeln und miteinander wachsen. Der Begriff Fintech steht für technologisch innovative Dienstleistungen und Instrumente der Finanzbranche.

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Ökosystem der Finanzbranche

„In Berlin ist ein Geflecht aus Unternehmen entstanden, aus dem die Finanzservices der Zukunft hervorgehen“, sagt Ramin Niroumand, CEO des Company-Builders FinLeap. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Bundesregierung und das Land Berlin dieses einzigartige Ökosystem unterstützen.” FinLeap ist das größte Fintech-Unternehmen Europas. Im Rahmen der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurde Berlin 2017 zum Hub mit den Schwerpunkten IoT & Fintech ernannt. Die Stadt Berlin erteilte daraufhin FinLeap den Auftrag, einen Hub mit dem Schwerpunkt Fintech aufzubauen.  

Digital-Hubs mit branchenübergreifender Strahlkraft

„Der Hub H:32 unterstreicht die Stärke der Hauptstadt als deutsches Zentrum für junge Fintechs”, sagt Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin. „Hier hat der Standort Berlin in jüngster Vergangenheit deutlich an Dynamik zugelegt. Berlin ist deutsche Fintech-Hauptstadt und hat alleine weit mehr Fintech-Start-ups als Frankfurt und München zusammen.“ Die Senatorin verwies darauf, dass Berlin neben H:32 einen weiteren Knotenpunkt der Digital Hub Initiative (de:hub) beherbergt. Der Hub „Internet der Dinge“ befindet sich in Kreuzberg. „An den zwei neuen Hub Standorten werden Start-ups, Wissenschaft, Mittelstand und Großunternehmen vernetzt. Mit den Hubs machen wir das Berliner Ökosystem zugänglich für den etablierten Mittelstand und stärken gleichzeitig den Berliner Wirtschaftsstandort im Bereich IoT und Fintech“, so Senatorin Pop.

Hub steht allen Akteure der Finanzbranche offen

„Wir stehen als Gesprächs- und Kooperationspartner allen Unternehmen zur Verfügung, die die Chancen der Digitalisierung nutzen und die Herausforderungen meistern wollen”, bestätigt Ramin Niroumand. Ausdrücklich wendet sich der CEO von FinLeap auch an die eigene Branche. „Das europäische Finanzwesen muss ein Gegengewicht zu den digitalen Weltmächten USA und China schaffen. Das geht nur gemeinsam.” H:32 stehe deshalb allen Akteuren des Finanzsektors offen, Start-ups ebenso wie etablierten Finanzhäusern oder Versicherungen.

H:32 als Teil von de:hub

Deutschlandweit unterstützt die Digital Hub Initiative (de:hub) insgesamt zwölf solcher digital führenden Standorte, die verschiedene Schwerpunkte setzen. „Wir vernetzen führende Unternehmen, Gründer und Partner aus der Wissenschaft an einem Ort miteinander, damit sie gemeinsam digitale Innovationen zum Beispiel im Finanzsektor hervorbringen”, erläutert Dr. Andreas Goerdeler, Unterabteilungsleiter für die nationale und europäische Digitale Agenda BMWi, das Ziel der Initiative. „Deutschland braucht diese Innovationen, um die digitale Transformation unserer Wirtschaft erfolgreich zu meistern und unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit als digitaler und innovativer Standort weiter zu erhöhen.”

11.000 Quadratmeter an historischer Stelle

Als Standort des Hubs in der Hardenbergstraße schlug die Investitionsbank Berlin (IBB) – das Förderinstitut des Landes Berlin – die ehemalige Zentrale der Berliner Bank vor. Das Gebäude wurde umgebaut und beherbergt nun auf sieben von elf Stockwerken die Beteiligten des Fintech-Hubs. Dazu gehören Firmen, die FinLeap gegründet hat, wie etwa die Banking Plattform solarisBank und PAIR Finance, die ein datenbasiertes Forderungsmanagement anbieten. Ebenfalls eingezogen sind die DKB, Arvato Financial Solutions, AAZZUR und elf weitere Unternehmen. Dem Fintech-Hub stehen an der Hardenbergstraße 32 insgesamt 11.000 Quadratmeter zur Verfügung, unter anderem auch für Veranstaltungen mit mehreren Hundert Teilnehmern. Betrieben wird H:32 vom Büroserviceanbieter Scaling Spaces.

Über FinLeap

Die Berliner FinLeap GmbH ist ein Company-Builder für Fintech-Unternehmen. Gegründet 2014 von der HitFox Group und Ramin Niroumand, hat FinLeap mit seiner technischen Infrastruktur bereits 15 Ventures entwickelt und den Markteintritt ermöglicht. Dazu gehören B2B-Unternehmen wie die solarisBank, die erste Banking-Plattform mit Vollbanklizenz, FinReach Solutions ein Anbieter für Kontowechsel-Services, sowie B2C-Unternehmen wie Clark, ein digitaler Versicherungsmakler. FinLeap ermöglicht den Zugang zu 0,5 bis 5 Millionen Euro Startkapital, einem Netzwerk aus Investoren und erfahrenen Unternehmern sowie zu Kunden und Top-Talenten. FinLeap und seine Ventures beschäftigen insgesamt rund 600 Mitarbeiter aus gut 50 Nationen.

Pressekontakt:

Ina Froehner

Head of Communications

Mobil: +4915128963679

Mail: ina.froehner@finleap.com

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